Geschrieben von Charlotte, Klasse 9
Wenn am 31. Oktober Geister, Hexen und Vampire um die Häuser ziehen, ist es wieder so weit: Halloween steht vor der Tür.
Das einst keltische Erntedankfest (Samhain), welches die Kelten in Irland, Schottland und auf Isle of Man feierten, gilt heute nur noch als Gruselfest. Damals hat man große Feuer angezündet um den Beginn des dunklen Winters und das Ende der Erntezeit einzuleiten und die Geister zu vertreiben. Heutzutage verkleiden sich unzählige Leute, um an den mit Geistern und Kürbissen geschmückten Häusern vorbeizuziehen und Süßigkeiten abzustauben. Doch auch damals schon schmückten sich die Leute mit Tierfellen, um von den Geistern für andere Geister gehalten zu werden. Die Erfindung des modernen „Trick or Treat“ kam allerdings erst in den 1930er – 1940er Jahren. Dies überlegten sich die Gemeinden und Eltern, um die Kinder vom Erschrecken und Randalieren abzuhalten. Die Süßigkeiten galten also quasi als „Bestechung“. Beim Halloweenumzug verwenden die Kinder Sprüche wie z.B. den traditionellen Spruch „Süßes oder Saures“ aber auch „Halloween, Halloween, wir werden durch die Straßen ziehen. Süßes her, dann hast du Glück – und wir kommen nicht zurück!“ oder ,,Wir kommen in der Geisterstund’ und wollen Süßes in den Mund“. Doch es gibt auch andere Traditionen Halloween zu feiern. In Mexico wird z.B. das Día de los Muertos (Tag der Toten) gefeiert. Dies ist ein farbenfrohes, fröhliches Volksfest, bei dem an die verstorbenen Familienmitglieder gedacht wird. In Irland gibt es heutzutage noch teilweise große Feuer, aber auch Straßenfeste, Paraden und spektakuläre Feuerwerke werden veranstaltet. In Schottland hingegen, werden lustige Spiele gespielt oder auch Vorhersagen mit Orakeln getätigt. Halloween hat sich also im Laufe der Jahre stark verändert und wird auch heute noch auf verschiedene Weisen gefeiert.
Quelle: https://www.nationalgeographic.com/culture/article/halloween-history
Illustration von Aaron

