Slammt los!

Ein kurzer Einblick in die Welt des Slammens

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Kurze Info vorneweg: Dieser Artikel wurde von einem anonymen Autor verfasst und nur von mir hochgeladen. Also wundert euch nicht, dass mein Name drüber steht. Trotzdem viel Spaß beim Lesen 😉

Als mir das Thema Poetry Slam zugeteilt wurde, ich sollte darüber einen Informationstext schreiben, wusste ich nicht, was mich erwartet. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung von Poetry Slams und ich war noch auf keiner Veranstaltung dieser Art. Bestimmt nicht die besten Voraussetzungen. Aber ich habe mir genug Artikel im Internet durchgelesen, sodass ich jetzt mit ein paar Fakten glänzen kann.

Der Poetry Slam (Leo.org spuckt mir die schöne Deutsche Übersetzung ,,Dichterwettstreit” aus) wurde 1986 in Chicago von Marc Kelly Smith erfunden. Die Bezeichnung des literarischen Wettbewerbs (oder Dichterwettstreits) soll er sich spontan ausgedacht haben, als er von einem Journalisten nach dem Namen der von ihm geplanten Veranstaltung gefragt wurde. Für diejenigen, die so unwissend sind, wie ich es war, hier eine kurze Erklärung, wie so ein Poetry Slam abläuft: 

Bei dem Wettbewerb werden von den sogenannten ,,Slammern” selbstverfasste Texte auf einer Bühne vor Publikum vorgetragen. Von der Textart her werden die Teilnehmenden nicht eingeschränkt, ein Zeitlimit von etwa 5 Minuten gibt es  allerdings schon. Des weiteren dürfen bei dem Auftritt weder Requisiten noch Kostüme oder Musikinstrumente benutzt werden, ansonsten sind der Kreativität bei der Präsentation keine weiteren Grenzen gesetzt.

Der Moderator kündigt die Teilnehmer an, dessen Reihenfolge per Losverfahren vorher festgelegt wurde. Das Publikum spielt auch eine nicht unwichtige Rolle, denn es entscheidet schlussendlich, wer den Poetry Slam gewinnt. Also könnt ihr, falls ihr gerne mitentscheiden, aber nicht in eine kleine Jury gehen wollt (vielleicht traut ihr euch ja nicht) gerne mal einen Poetry Slam besuchen, um dort als Teil des Publikums etwas beizutragen. Falls ihr aber mit Freude selber schreibt, gibt es auch die Möglichkeit selbst an einem Poetry Slam teilzunehmen und euren eigenen Text zu performen. 

Klar, gerade ist es leider nicht möglich bei einem Poetry Slam mitzumachen oder zuzuschauen. Aber probiert euch doch selber mal aus! Es gibt keine Vorgabe wie ihr euren Text gestalten sollt. Setzt euch einfach mal hin und schreibt was euch in den Kopf kommt. Ob lustig, kritisch, ironisch oder tiefgründig, alles ist zugelassen.

Also: Slammt los!


Bild: Canva