Klimawandel tötet Tiere

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Wir alle kennen das Problem mit dem Klimawandel, aber weißt du auch, wie sich Tiere in dieser schwierigen Situation fühlen? Lass uns doch einmal darüber nachdenken…

Das wohl bekannteste Tier, welches mit dem Klimawandel zu kämpfen hat, ist der Eisbär. Von Jahr zu Jahr werden die Pole unserer Erde wärmer und wärmer, doch der Eisbär braucht das Packeis, um Robben zu jagen und allgemein die Kälte, um sich wohl zu fühlen.      

Ein anderes Tier, das durch das Klima gefährdet ist, ist der Schneeleopard. Durch die Erderwärmung rückt das Schneegebiet, wo keine Bäume wachsen, immer höher in die Berge, da es dort kälter ist.  Jedoch hält sich der Leopard nicht in den höheren Gebirgen auf, wohin der Schnee sich verschiebt. Aufgrund dieser Verschiebung verändert sich auch das Wirtschaftsgebiet und die Herden der Schafe und anderem Vieh weiter nach oben. So treffen die Schneeleoparden auf die Nutztiere und den Menschen, diese werden angegriffen, was natürlich wirtschaftliche Folgen hat. Daraus folgt die Vertreibung der Leoparden oder gar die Jagd. Doch diese wissen irgendwann nicht mehr wohin, wenn ihr Gebiet so stark begrenzt wird

Machen wir weiter mit dem Panda. Seine Population steigt laut Forschern zwar schon wieder, jedoch sind wir noch nicht bei dem Punkt angekommen, wo wir sagen könnten: „Ok! Wir haben es im Griff, wir haben ihre Existenz fürs erste gerettet“, da sich Pandas zu 99% von Bambus ernähren und die Wälder sehr stark zurückgehen, ist es momentan schwierig, das zu erreichen. Auch das lässt sich auf den Klimawandel zurückführen.

Das letzte stark gefährdete Tier durch den Klimawandel, welches ich euch hier vorstellen will, ist die Meeresschildkröte. Bei ihr ist es nämlich so, dass das Geschlecht der Brut von der Temperatur abhängt. Ist es warm, so entstehen eher Weibchen, der Temperaturunterschied zur Entstehung der Männchen sind nur ein paar Grad. Da es jedoch zur Zeit der Eiablage mittlerweile schon sehr warm ist, bzw. wärmer als der Durchschnittswert noch vor einigen Jahren war, kommen immer weniger Männchen zur Welt. Dies bedeutet wiederum, dass die Fortpflanzung erheblich sinkt…

Findest du nicht auch erstaunlich, was der Mensch sich und seiner Umwelt durch die Nutzung fossiler Brennstoffe, Abholzung von Wäldern und Viehzucht antut?

Doch was kannst du als ganz normaler Mensch und Mitbürger dieser Gesellschaft dagegen tun?

Eine Studie fand heraus, dass die Verschwendung von Lebensmitteln den Klimawandel anheizt. Also versucht so wenig Lebensmittel wie möglich wegzuschmeißen. Ebenso ist bekannt, dass Plastik sehr umweltschädigend ist, da es biologisch nicht abbaubar ist… Und denkt auch hierbei an all die Meerestiere und auch Landtiere, die das Plastik finden und es versuchen zu fressen und sich darin verfangen und nicht mehr frei kommen. Versucht auch hier Alternativen im Alltag zu finden. Man könnte außerdem viele Produkte einfach mehrfach benutzen, anstatt es wegzuschmeißen und neu zu kaufen, da die Produktion sehr viel Energie kostet und sehr viel CO² ausgestoßen wird.

Einige Lösungsvorschläge sind:

  • Bio-Produkte statt Produkte mit Kunstdünger und Pestizide
  • Strom nicht verschwenden, sondern sparen, z. B. Steckdose ausschalten, Ladegeräte nicht stecken lassen
  • regional und saisonal einkaufen
  • mehr öffentliche Verkehrsmittel nutzen/Fahrrad/zu Fuß
  • LED-Glühbirnen nutzen  
  • weniger Fleisch essen
  • Einkaufstaschen wiederverwenden

Es gibt noch viele, viele weitere Dinge die man beachten könnte, doch dann wäre dies wahrscheinlich ein 100 Seiten langer Bericht darüber, was Menschen gegen den Klimawandel unternehmen könnten.

Das alles funktioniert natürlich nicht wenn das nur einer von diesem Planeten macht… Doch irgendwo muss man anfangen, denke ich.

Also wenn euch die ganzen armen, unschuldigen Tiere auch so leidtun, dann zeigt es auch und beginnt, etwas nachhaltiger zu leben, damit helft ihr nicht nur Tieren sondern auch uns Menschen.

Teilt diese Infos gerne mit eurer Familie und euren Freunden und mit den ganzen Tierliebhabern, die ihr kennt, um an das Wohlbefinden aller Lebewesen einen Schritt näher heran zu kommen.

(Bildquelle: Canva)