Behind the mask – Foundation, Kontur und Bibi&Tina

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Vom Klassenzimmer auf die Bühne – wir, aus der 9R berichten von unseren Erfahrungen. Heute gibt Teil 2 unserer Serie.

Als wir uns für die Maske gemeldet haben hätten wir wohl kaum erwartet, was auf uns zu kommt.

5 Monate zuvor…

Unsere Klasse 9R war auf der Theaterfahrt und hier haben wir uns mit den Kostümen und ihren Bedeutungen beschäftigt. Zu dieser Zeit war alles noch so weit weg und ungreifbar. Mit bestimmten Farben und Konzepten die wir entwickelt haben, nahmen unsere Figuren langsam Form an. Das Konzept für die Forscher war zum Beispiel die Farbe Blau und ein Kittel (möglicherweise auch eine Brille). Unsere erste Anprobe war am 16./17. Dezember. Manche hatten mehr und manche hatten weniger Klamotten, einige brauchten Perücken, jedoch hat jeder eine Lösung mithilfe der Lehrer gefunden, mit der er sich zufrieden geben kann.

Perückenanprobe

In der intensiven Probenzeit nach den Weihnachtsferien, hatten 6 von uns eine kleine Einführung in das Theater Make-up. Wir waren interessiert und aufmerksam dabei. Die Konsequenten die mit dieser Aufgabe verknüpft waren, waren aufwendiger als gedacht. Teilweise sind wir 2-2,5 Stunden früher da gewesen als unsere Mitschüler und meistens war es doch zu wenig Zeit. Egal ob wir um 6,30 oder um 11 da sein mussten, wir haben immer unser Bestes gegeben. Wir als so genannte Maskencrew hatten immer Spaß, manchmal mehr und manchmal weniger, es kam meistens darauf an wann wir aufgestanden waren. In dem kleinem Raum, in dem wir meist viel zu viele waren, war jedoch immer Stimmung. Von Bibi&Tina bis zu Songs aus den 80ern war alles dabei.

Wie kam es überhaupt zu dem Begriff Maske? Wenn man im Theater über Masken redet, redet man von einer Gesichtsbedeckung. Gerade früher wurden jedoch Masken aus den verschiedensten Materialien getragen. Bedeutung bekamen diese früher durch religiöse Handlungen, Tänze von ethnischen Gruppen oder indigenen Völkern. Sie sollten vor Geistern schützen und die Schutzgötter anbeten. Was vor einiger Zeit noch Pappmaschee war ist jetzt zu Make-up geworden. Die traditionellen Masken werden auch heutzutage noch verwendet, aber das kam uns einfach nicht passend vor.

Unsere Emotionen fuhren Achterbahn von Tränen der Trauer, Frustration und Enttäuschung, bis zu Tränen vor Lachen und Bauchschmerzen die man am nächsten Tag noch spüren würde. Wir wuchsen als Klasse zusammen und das Vertrauen wuchs. Schließlich waren wir dafür verantwortlich wie alle sich auf der Bühne präsentierten. Es war manchmal auch zu unseren Gunsten das die anderen nicht wussten was wir ihnen ins Gesicht malten. Zu unseren Aufgaben gehörten nicht nur das Make-up wie Foundation, Kontur, Augenbrauen und Blush, sondern auch Perücken. Wir persönlich arbeiteten mit Make-up von Rossmann und Dm und das reichte auch aus, wenn wir merkten, dass wir noch etwas benötigen konnten wir es schnell besorgen. Im großen Ganzen hat es Spaß gemacht und man ist als Gruppe und auch als Klasse zusammengewachsen.

Foundation und Perücken

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben und uns unterstützten.

Ich persönlich will auch nochmal den Leuten danken, mit denen ich zusammen in der Maske gearbeitet hab. Sie haben den für mich stressigen Alltag, der oft mit Druck verbunden war, erträglich gemacht.

Fine, Klasse 9

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